Was bedeutet Medizin für die Schweiz?
Medizin bewegt unser Leben – wirtschaftlich stärker als jede andere Branche.
Die Pharmabranche ist ein zentraler Pfeiler der Schweizer Wirtschaft. Sie treibt Innovation, sichert Arbeitsplätze und leistet einen bedeutenden Beitrag zum Wohlstand der Schweiz.
Mit einer starken Pharmaindustrie sichert die Schweiz nicht nur ihren Wirtschaftsmotor, sondern auch ihre Rolle als Innovationsführerin.
Doch unter den aktuellen Rahmenbedingungen wird am Pharmastandort Schweiz weniger investiert, was Arbeitsplätze gefährdet und das Wachstum hemmt.
Beitrag zur Wertschöpfung
Pharmaunternehmen sind ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Schweiz.
Die 23 Mitglieder von Interpharma erzielen in der Schweiz 4.4 Mrd. Franken Umsatz – und leisten mit 5 Mrd. Franken an Steuern sowie Abgaben bereits mehr, als sie über das Gesundheitssystem einnehmen. Zusätzlich investieren die Firmen jährlich 9 Mrd. Franken in Forschung & Entwicklung und sichern damit Arbeitsplätze sowie die Position der Schweiz als Innovationsstandort. Insgesamt fliessen für jeden Franken Umsatz etwa Fr. 3.20 an Steuern und Investitionen zurück – ein Nettonutzen von fast 10 Mrd. Franken jährlich für den Standort Schweiz.
Beitrag zur Beschäftigung
Die Pharmabranche sichert Arbeitsplätze weit über die eigene Industrie hinaus.
Die Pharmabranche beschäftigte im Jahr 2025 rund 40 800 Personen in der Schweiz. Die Industrie bezieht bei ihren Aktivitäten Vorleistungen wie Maschinen, chemische Substanzen, Reinigungs- und Sicherheitspersonal, Versicherungsdienstleistungen oder Energie und schafft dadurch zusätzlich rund 250 200 Arbeitsplätze für Personen in anderen Branchen.
Produktion in der Schweiz
Die Pharmaindustrie ist der zentrale Produktivitätsmotor der Schweiz. Über 10 000 Menschen arbeiten an 19 Hightech-Produktionsstandorten in der Schweiz und stellen über 190 Arzneimittel her.
Davon profitieren nicht nur Patientinnen und Patienten in Bezug auf die Versorgungssicherheit, sondern die gesamte Volkswirtschaft – etwa über höhere Einkommen, Investitionen und Steuereinnahmen.
Beitrag zur Exportstärke
Kein anderer Sektor beeinflusst die Schweizer Exportleistung so stark wie die Pharmaindustrie.
In den letzten 20 Jahren konnte die Pharmabranche ihren Exportanteil stark steigern und ist der treibende Wirtschaftsmotor der Schweiz.
Beitrag für den Life-Science-Standort
Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz hängt direkt von ihrer Innovationskraft ab.
Diese Innovationskraft zieht Investitionen, hochqualifizierte Arbeitsplätze und internationale Partnerschaften an – und ist damit eine zentrale Grundlage für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit.
Diese Position gilt es zu festigen um auch in Zukunft die Versorung von neuen Therapien und Medikamenten zu sichern.
Die Stärke des Standorts Schweiz ist kein Selbstläufer.
Ohne die richtigen Rahmenbedingungen verliert die Schweiz ihre Innovationskraft – und damit ihre wirtschaftliche Stärke.


